09.04.2017 - Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend 2017
Liebe Freund*innen der Galerie Kai Dikhas,

zum Gallery Weekend 2017 bieten wir von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. April, von 11-19 Uhr Sonderöffnungszeiten an und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
18.03.2017 - Der Welt-Roma-Tag 2017 . Ein Tag der Kunst
Artist Talk mit Dr. Wojciech Szymanski, MaƂgorzata Mirga-Tas, Delaine Le Bas und Damian Le Bas

 
 
AnlĂ€sslich des diesjĂ€hrigen Welt-Roma-Tages findet im Kunstraum Dikhas Dur eine Matinee zur aktuellen Ausstellung Kali Berga. Der schwarze Berg statt. Nach dem Vortrag Von der Boheme zur Post-Roma Kunst und zurĂŒck. The Mapping of Kali Berga von Ausstellungs-Kurator Dr. Wojciech Szymanski (Krakau) fĂŒhren die KĂŒnstler*innen der Ausstellung - MaƂgorzata Mirga-Tas, Delaine und Damian Le  Bas - sowie der Kurator und ihr Publikum ein GesprĂ€ch ĂŒber die ZustĂ€nde und ZusammenhĂ€nge der zeitgenössischen Kunst der Sinti und Roma, insbesondere in Polen, und ihr fruchtbares Zusammenwirken mit der politischen Roma-Emanzipationsbewegung Europas.

Eine Matinee in englischer Sprache moderiert von Vasile Marian Luca, Galerie Kai Dikhas.

Nach der Veranstaltung empfiehlt es sich, die benachbarte Demonstration der Ini Romnja zu besuchen.

ARTIST TALK Samstag, den 8. April 2017 . 12 Uhr
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin
 
Abb. Damian Le Bas, From Krakow to Czarna GĂłra (Ausschnitt), Mischtechnik auf Landkarte, 98 x 67 cm, 2016 © Galerie Kai Dikhas und KĂŒnstler
18.03.2017 - ‹Ceija Stojka . Artiste Rom
Ausstellung im La Friche de Belle de Mai, Marseille

Wir freuen uns ĂŒber die erste Werkschau der KĂŒnstlerin Ceija Stojka (1933-2013) in Frankreich: La Friche de la Belle de Mai, Marseille, vom 11. MĂ€rz bis 16. April 2017. Gezeigt werden 75 Werke aus allen Schaffensperioden zu den Themen Deportation, Lagerleben, AlptrĂ€ume und Neubeginn. Die Galerie Kai Dikhas, die diese KĂŒnstlerin mehrfach mit Ausstellungen wĂŒrdigte, hat einige Leihgaben aus ihrer reichhaltigen Sammlung beigesteuert. Im Kunstraum Dikhas Dur im Aufbau Haus sind noch bis zum
1. April ebenfalls Werke von Ceija Stojka zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Marseille unter www.lafriche.org.
 
LAUFZEIT 11. MĂ€rz bis 16. April 2017
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Sonntag 11-19 Uhr
ORT La Friche la Belle de Mai . La Salle des Machines
12 rue François Simon I 13003 Marseille Frankreich

Foto: Ceija Stojka in ihrer Wohnung 1997 beim Betrachten der Karteikarten rassistischer "Sondererfassung" ihrer Familienmitglieder © Hojda Stojka und Karin Berger
10.02.2017 - Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe

Ausstellung im CentroCentro - Palacio Cibeles, Madrid mit Daniel Baker, Lita Cabellut, Gérard Gartner, Gabi Jiménez, Lola Ferreruela, Juan Rafael Ferreruela, Manolo Gómez Romero, Henrik Kållai, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Valérie Leray, Tamara Moyzes, Nihad Nino Puƥija, Ceija Stojka, Antonio M. Suårez Saavedra, Imrich Tomåƥ, Alfred Ullrich, Kålmån Vårady, George Vasilescu, David Weiss und David Zafra

Die Ausstellung Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe fĂŒhrt auf eine ungewöhnliche Weise in die Kultur der Sinti und Roma ein: Bildende KĂŒnstler aus ganz Europa sind Teil einer neuen Bewegung. Die zeigt, welch reichen Beitrag Sinti und Roma zur Kultur unseres Kontinents liefern. Sie sind hier um zu bleiben, so wie diese Ausstellung in der Erinnerung ihrer Besucher bleiben wird.

WĂ€hrend der letzten Jahre ist in ganz Europa eine neue Bewegung von KĂŒnstler*innen innerhalb der Minderheit der Sinti und Roma entstanden. Die KĂŒnstler*innen möchten nicht mehr lĂ€nger im Verborgenen leben, sondern sich mitteilen, ihre Zugehörigkeit zur Minderheit ausleben und gleichzeitig zur zeitgenössischen Gesellschaft ihrer HeimatlĂ€nder und Europas gleichermaßen beitragen. Sie drĂŒcken ihre GefĂŒhle und Gedanken durch Kunst aus, die sie einem grĂ¶ĂŸeren Publikum mitteilen wollen - sie wollen am kulturellen Diskurs unserer Gesellschaft teilhaben.

Eine Impression der Ausstellung Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe im CentroCentro - Palacio Cibeles in Madrid möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und laden Sie herzlich ein, die Ausstellung noch bis zum 9. April 2017 zu besuchen.

Eine Zusammenarbeit der Galerie Kai Dikhas mit dem Instituto de Cultura Gitana, unterstĂŒtzt vom spanischen Ministerium fĂŒr Kultur sowie dem Goethe-Institut e.V.

LAUFZEIT bis Sonntag, 9. April 2017
ORT CentroCentro - Cibeles de Cultura y CiudadanĂ­a
  Plaza de Cibeles, 1
 28014 Madrid . Spanien
  www.centrocentro.org

Ausstellungsansicht © und Fotograf: Moritz Pankok
25.01.2017 - Ceija Stojka und die Sammlung Kai Dikhas . Heute ist gestern
mit Ceija Stojka, Delaine Le Bas, David Weiss u.a.


Heute ist gestern ist der Titel eines Werkes der Holocaust-Überlebenden Ceija Stojka (1933-2013). Wie aktuell ihre Erinnerungsbilder des an den Sinti und Roma begangenen Holocaust leider sind, zeigt die Ausstellung ihrer Arbeiten im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung Kai Dikhas, von Delaine Le Bas, Alfred Ullrich, David Weiss und anderen.

Die Werke Ceija Stojkas haben in der Sammlung Kai Dikhas einen besonderen Stellenwert. Hier verschmilzt der Gedanke des Archivierens und Sammelns von Kunst mit dem der Erinnerungskultur. Die Vergangenheit ist in der LebensrealitĂ€t der Minderheit stets prĂ€sent, und leider sind es auch die Mechanismen der Ausgrenzung, die derzeit wieder unsere Welt bestimmen. Oft ist es der kĂŒnstlerische Ausdruck gerade dieser Erfahrungen, die in der zeitgenössischen Kunst der Sinti und Roma eine verbindende Klammer bilden.
 
Das kĂŒnstlerische Werk Ceija Stojkas erfĂ€hrt im Jahr 2017 durch zwei exklusive Einzelausstellungen in Frankreich, die in Kooperation mit der Galerie Kai Dikhas im Kulturzentrum La Friche de la Belle de Mai in Marseille und dem MAISON ROUGE in Paris stattfinden, besondere internationale Beachtung.

Die Ausstellung Heute ist gestern wird im Rahmen des Politischen Salons von RomnoKher Berlin und dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V. anlÀsslich des Holocaust Gedenktages 2017 eröffnet.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG Freitag, den 27. Januar 2017
Einlass 18 Uhr . Eintritt frei
LAUFZEIT 28. Januar bis 1. April 2017
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag
12-18 Uhr u.n.V.
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 1
10969 Berlin
  nach der Vernissage Zugang ĂŒber die Galerie Kai Dikhas

Abb.: Ceija Stojka, Bahnhof. Heute ist gestern, Kugelschreiber auf Pappe, 2001, 50 x 70 cm © Galerie Kai Dikhas und Hojda Stojka, Fotograf: Diego Castellano Cano
17.12.2016 - Öffentlicher Rundgang "Frei Sein!"

Der Kurator und Galerist der Galerie Kai Dikhas fĂŒhrt durch die Ausstellung "Frei Sein!". Anschließend haben Sie die Möglichkeit, zu verweilen und sich weiter umzuschauen.

Dauer des Rundgangs: ca. 1 Stunde

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wass ketne! (Lasst uns zusammenkommen!) und in Zusammenarbeit mit dem DokuZ Sinti und Roma (Berlin)

TERMIN Mittwoch, den 11. Januar 2017 . 16 Uhr
Eintritt frei
TREFFPUNKT Galerie Kai Dikhas
06.12.2016 - Bakhtalo devlengere divesa! . Fröhliche Weihnachten!
Liebe Freund*innen der Galerie,
wir wĂŒnschen Ihnen frohe Festtage, bakhtalo devlengere devlesa, und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Vom 24. Dezember 2016 bis zum 10. Januar 2017 sind wir in der Weihnachtspause.

Herzlichst Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
18.11.2016 - Nachts, wenn Schatten aus dunklen Ecken kommen .
Lesung mit Katja Behrens und Gianni Jovanovic

In einer klaren, schnörkellosen Sprache erzählt Katja Behrens von freudigen und magischen, zuweilen dramatischen und befremdlichen Begebenheiten aus dem Leben von Nono, der in einer Roma-Familie zur Welt kommt. Mit seinen Eltern und Verwandten zieht er von Stadt zu Stadt, lebt in Rüsselsheim, Darmstadt, Nürnberg, Frankfurt und Köln. Schon als kleiner Junge merkt Nono, dass er anders ist. Weil er nicht ausgestoßen werden will, beschließt er, ein „richtiger Zigeuner" zu werden. Im Alter von vierzehn wird Nono mit der dreizehnjährigen Julijana verheiratet. Mit achtzehn ist er bereits zweifacher Vater. Er weiß, dass er Männer liebt, und legt drei Jahre später seine Homosexualität offen, was erst einmal zum Bruch mit der Familie führt.

Die lakonischen Geschichten fügen sich zu einem Lebensbild im Konflikt zwischen individueller Selbstverwirklichung und familiärer Tradition. Eine eigentümliche Leichtigkeit ist den Geschichten eigen. Und doch zeugen sie von Schwermut und Schicksalsschlägen, von einem Leben inmitten einer immer wieder neuen, oft feindseligen Umgebung. Die zwischen die einzelnen Kapitel eingestreuten Gedichte und Lieder von Roma-Dichtern und -Dichterinnen bewegen den Leser, kurz innezuhalten. Im Zusammenspiel mit den Geschichten lassen sie einen einzigartigen, poetischen Sound entstehen.

Eine Kooperation der Edition Faust mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin sowie der Galerie Kai Dikhas

TERMIN Freitag, den 2. Dezember 2016 um 19 Uhr . Eintritt frei
ORT DokuZ Sinti und Roma (Berlin) . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 2 . 10969 Berlin
  Zugang ĂŒber die Galerie Kai Dikhas
   

Foto und Text: mit freundlicher Genehmigung des Verlags Edition Faust

FĂŒr die eigene Pressearbeit kann es vorkommen, dass bei Veranstaltungen fotografiert wird. Wenn das nicht gewĂŒnscht ist, wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter und/ oder Fotografen.

02.11.2016 - Akathe Te Beshen - J'y suis . J'y reste in der Galerie Rivoli59, Paris
mit Gérard Gartner, Gabi Jiménez, Manolo Gómez Romero, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Valérie Leray, Otto Pankok, Nihad Nino Puƥija, Marina Rosselle, Imrich Tomåƥ, Alfred Ullrich, Kålmån Vårady und David Weiss

 

Auf ungewöhnliche Weise fĂŒhrt diese Ausstellung in die Kultur der Sinti und Roma ein: Sie prĂ€sentiert einzigartige Werke des deutschen, von den Nazis verfemten KĂŒnstlers Otto Pankok, der in den 1930er Jahren die DĂŒsseldorfer Sinti einfĂŒhlsam portrĂ€tierte, in Verbindung mit aktueller Kunst der Sinti und Roma.

Sinti und Roma sind Europas grĂ¶ĂŸte Minderheit, die ĂŒber den ganzen Kontinent verbreitet lebt. Im letzten Jahrzehnt entstand eine Bewegung von Kunstschaffenden dieser Minderheit, die ihre GefĂŒhle und Gedanken durch Kunst ausdrĂŒcken und als ihren reichen Beitrag in den kulturellen Diskurs unserer Gesellschaft einbringen wollen. Sie sind hier, um zu bleiben – oder in ihrer Sprache ausgedrĂŒckt: akathe te beshen.

Diese fulminante PrĂ€sentation der Roma- und Sinti-KĂŒnstler*innen aus mehreren europĂ€ischen LĂ€ndern, die die Berliner Galerie Kai Dikhas fĂŒr Paris zusammengestellt hat und die in andere europĂ€ische Metropolen weiterziehen wird, umfasst das ganze Spektrum von Malerei, Graphik und Plastik bis hin zu Videokunst und Installationen.

mehr Informationen

***

C’est de maniĂšre insolite que cette exposition offre une introduction Ă  la culture des SintĂ© et des Roms: elle prĂ©sente des Ɠuvres uniques d’Otto Pankok, artiste allemand proscrit par les Nazis et qui, dans les annĂ©es 1930, fit des portraits de SintĂ© de la rĂ©gion de DĂŒsseldorf. Ceux-ci sont marquĂ©s par l’empathie de l’artiste pour les personnes reprĂ©sentĂ©es. L’exposition met ces portraits Ă  cĂŽtĂ© des Ɠuvres  de l’art contemporain des SintĂ© et des Roms.

Les SintĂ© et les Roms forment la plus grande minoritĂ© d’Europe et vivent rĂ©partis sur tout le continent. Un mouvement a vu le jour au cours de la derniĂšre dĂ©cennie, poussĂ© par des artistes appartenant Ă  cette minoritĂ©, qui exprime leurs Ă©motions et leurs pensĂ©es par l’art et dans l’intention de contribuer ainsi richement au discours culturel de notre sociĂ©tĂ©. Ils sont ici afin de rester – ou dit dans leur propre langue: akathe te beshen.

Cette exposition fulminante des artistes sintĂ© et roms, venant de plusieurs pays europĂ©ens, a Ă©tĂ© compilĂ©e pour Paris par la galerie Kai Dikhas Ă  Berlin et prendra bientĂŽt la route pour d’autres mĂ©tropoles europĂ©ennes. Elle englobe tout un spectre artistique de la peinture aux performances vidĂ©o, en passant par l’illustration et l’art plastique.

Ausstellungseröffnung und
Konzert mit Dotschy Reinhardt

   Freitag, 11. November 2016 . 19 Uhr
 
LAUFZEIT 12. bis 20. November 2016
tĂ€glich 13-20 Uhr, außer montags  Eintritt frei
ORT Galerie Rivoli59
  59, rue de Rivoli I 75001 Paris

         
Abb.: Banner zur Ausstellung: Damian Le Bas, Back To The Future! Safe European Home 1938, Mischtechnik auf Landkarte, 86 x 99 cm © Galerie Kai Dikhas und KĂŒnstler, Foto: Nihad Nino PuĆĄija



 
Exposition associée:
Marina Rosselle . Materia Prima
Expositions de dessins de la série „Epi de Soil“.
présentations des travaux graphiques réalisés avec des enfants et adolescents de l‘aire d‘accueil d‘Hellemmes. Un projet en collaboration avec l‘écrivain Bertrand Foly
Vernissage 10 Novembre, 19 heures
Médiathèque Matéo Maximoff
Fnasat-Gens du voyage, 59 rue de l‘Ourcq, 75019 Paris
Tél. 01 40 35 12 17
07.10.2016 - Konstrukt und RealitÀt
Podiumsdiskussion mit Valérie Leray, Nihad Nino Puƥija, André Jenö Raatzsch und Moritz Pankok


Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography 2016 diskutieren die KĂŒnstler_innen und Kurator_innen ValĂ©rie Leray, Nihad Nino PuĆĄija, AndrĂ© Jenö Raatzsch und Moritz Pankok, wie die gesellschaftliche, ökonomische, kulturelle und politische Bedeutung von Sinti- und Roma-Darstellungen im Zeitalter der Partizipation neu konstruiert wird.
Inwiefern kann Dokumentarfotografie als Diskurs ĂŒber Gesellschaft und Lebensmöglichkeiten verstanden werden? Welchen Beitrag leistet sie, das zugrundeliegende MedienverstĂ€ndnis kritisch zu betrachten? Welchen Konstruktionen unterliegt die Darstellung der medialen RealitĂ€t?

„Die Bilder von den Massenmedien bestimmen unsere Wahrnehmung und unsere Erinnerungsbilder. Die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann schreibt ihnen ‚im MenschheitsgedĂ€chtnis die Funktion eines Relais zu, in dem sie ihre Kraft neu aufluden oder gegebenenfalls in ihrer Bedeutung umgekehrt, d. h. energetisch invertiert wurden.’ Wie stark die Macht der Bilder heute ist, haben Studien in den Vereinigten Staaten nachgewiesen. Demnach beziehen junge Leute ihr Geschichtsbild nicht mehr aus GeschichtsbĂŒchern, sondern aus Hollywoodfilmen. So wird ‚Schindlers Liste’ von der jĂŒngeren Generation nicht als Spielfilm, sondern als dokumentarisches Zeugnis wahrgenommen. FĂŒr Assmann ist unser GedĂ€chtnis ‚nicht mehr mit Geschichten und Charakteren beladen, sondern mit frei flottierenden Bildern.’ (
) Die Maxime einer Erinnerungskultur (
) mit einen auf gleichberechtigte BĂŒrgerschaft und Partizipation beruhende Demokratie muss fĂ€hig sein (...), diese Bilder in Frage zu stellen, zu dekonstruieren und in ihren jeweiligen sozialen Kontext zu stellen. Es bedarf zudem einer Bildsprache, bei der (
) Sinti und Roma (
) nicht als Objekte dargestellt, sondern als Subjekte wahrnehmbar werden.“1 
 
Wie das möglich wird und welche Form von (Neu-)Konzeption der Dokumentarfotografie dringend notwendig ist, soll bei KONSTRUKT UND REALITÄT diskutiert werden.
 
Text: André Jenö Raatzsch

1 In: Aytaç Eryılmaz & Martin Rapp: Geteilte Erinnerungen. In: Projekt Migration. Ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes . Kölnischer Kunstverein, Dokumentationszentrum und Museum ĂŒber die Migration in Deutschland e. V., DOMiT, Institut fĂŒr Kulturanthropologie der UniversitĂ€t Frankfurt/Main a.M., Institut fĂŒr Theorie der Gestaltung und Kunst, HGK ZĂŒrich und DuMont Literatur und Kunst Verlag [Hrsg.]: 2005. 

TERMIN     Donnerstag, 20. Oktober 2016 . 20 Uhr . Eintritt frei
ORT     Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
      Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin
 
Abb.: Ausstellungsansicht AndrĂ© Jenö Raatzsch und JĂŒrgen Raatzsch, Your Beautiful Blue Eyes, 2016 (Detail, Installation); Foto: Nihad Nino PuĆĄija
24.09.2016 - Frei Sein! . Gruppenausstellung im Schloss Heidelberg - Ottheinrichsbau

mit den KĂŒnstler*innen Christian Adam, Daniel Baker, Lita Cabellut, Clapeko van der Heide, Peer Gessing, Manolo GĂłmez Romero, Gisela Hachmann-Ruch, Gabi JimĂ©nez, Paul* M. KĂ€stner, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, ValĂ©rie Leray, Wolf MĂŒnninghoff, Rainer Negrelli, Roswitha Josefine Pape, Nihad Nino PuĆĄija, AndrĂ© Jenö Raatzsch, Marina Rosselle, Edgar Schmandt, Selma Selman, Lynn Schoene, Fritz Stier, Hartmut Schweizer, Walter Stallwitz, Imrich TomĂĄĆĄ, Alfred Ullrich, Joself Walch, KĂĄlmĂĄn VĂĄrady, Heiner Weiner und David Weiss

15 bildende KĂŒnstler aus der sogenannten Mehrheitsgesellschaft, aber alle beheimatet in der Metropolregion Rhein-Neckar treffen auf ebenso viele bildende KĂŒnstler*innen der Minderheit der Sinti und Roma aus ganz Europa. Sie alle beschĂ€ftigen sich in dieser gemeinsamen Ausstellung mit der Grundlage alles Kunstschaffens, des Zustandes des Frei-seins.

In Bezug auf die Minderheit ist dies ein lange beschworenes Stereotyp der “freiheits-liebenden Zigeuner”, deren lange historische freizĂŒgige Wanderschaft jedoch keineswegs im Blut lag, sondern vielfach mit blutiger Ausgrenzung begrĂŒndet war. Heute aber stellen sich andere Fragen: Was macht meine IdentitĂ€t aus, wie kann ich sie ausleben? Kann ich mich von meinem ethnischen, wie nationalem Hintergrund befreien oder gerade darin meine persönliche Freiheit finden? Besteht die Freiheit, in der wir alle zu leben wĂ€hnen, wirklich oder ĂŒberhaupt noch? Wo bin ich willkommen, wo erwĂŒnscht, wo nicht, wo nur geduldet und – ja, wo bin ich frei? Die 30 KĂŒnstler*innen werden vielfĂ€ltige Reaktionen liefern. Es wird sich ein Dialog, wenn nicht zwischen Mehrheit- und Minderheit, doch zumindest zwischen Kunstwerken, ihren Schöpfern und ihrem Publikum entfalten - ein kĂŒnstlerisches Experiment, das in der Vielgestaltheit der Kunst das Anderssein, aber auch das Gemeinsame zeigen wird.

Die Ausstellung eröffnet am 9. Oktober 2016 im Ottheinrichsbau im Heidelberger Schloss und im November in der Berliner Dependance des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma sowie gleichzeitig in der Galerie Kai Dikhas in Berlin gezeigt werden.

Moritz Pankok, Kurator

Ein Kooperation des KĂŒnstlerbundes Rhein-Neckar mit der Galerie Kai Dikhas, Berlin und dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin 2016.

TERMIN Sonntag, den 9. Oktober 2016 . 11 Uhr
LAUFZEIT 9. bis 30. Oktober . 13-17 Uhr
ORT Schloss Heidelberg - Ottheinrichsbau
  Schlosshof 1 . 69117 Heidelberg

UnterstĂŒtzt von

                   
Stadt Heidelberg, Kulturamt   BASF SE, Ludwigshafen am Rhein   Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg

Abb.: Manolo GĂłmez Romero,
Alipi, Mischtechnik auf BĂŒttenpapier, 2014, 75 x 56 cm © Galerie Kai Dikhas und KĂŒnstler, Foto: Diego Castellano Cano
02.09.2016 - Romno Salon
*
RomnoKher  Berlin  und  die  Galerie  Kai  Dikhas  laden  zum  Aufakt  einer  neuen  Veranstaltungsreihe im Aufbau Haus ein: zum Romno Salon. In regelmaÌˆĂŸigem Abstand werden u.a. die im Haus ansässigen Organisationen der Minderheit zu informativen wie unterhaltsamen Abenden zu Themen der Kunst, Literatur, Musik und Politik der Sinti und Roma einladen. Los geht’s mit Dotschy Reinhardt, Moritz Pankok und Überraschungsgästen zu einem Grillabend über den Dächern von Kreuzberg.

 
TERMIN Freitag, den 16. September 2016 . 19 Uhr
Eintritt frei
ORT Dachterrasse Aufbau Haus 84 / Kunstraum Dikhas Dur
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 1 . 10969 Berlin

* Foto und © Moritz Pankok
01.09.2016 - Alfred Ullrich . Roma Rolling Home Info Point . Workshop UrbanitÀt
*
Der bekannte Druckgrafiker Alfred Ullrich gastiert mit einem altertĂŒmlichen Wohnmobil am Moritzplatz, dem "Roma Rolling Home Info Point". Neben einem tĂ€glichen Druckgrafik-Workshop (Kaltnadelradierung) kann man in dem leicht schrĂ€gen GefĂ€hrt viel ĂŒber Alfred Ullrichs Kunst, Gastfreundschaft, wandelnde IdentitĂ€ten und eben seine Minderheit erfahren.
Lassen Sie sich ĂŒberraschen und trinken Sie einen Kaffee mit uns!

Parallel zu dieser kĂŒnstlerischen Intervention am Moritzplatz zeigt die Galerie Kai Dikhas eine Auswahl der aktuellsten Druck-Farb-Experimente des KĂŒnstlers, die Ullrich tĂ€glich um 17 Uhr bei einer FĂŒhrung selbst erlĂ€utert.

Gefördert von der Theresia-Zander-Stiftung . Mit UnterstĂŒtzung der Stadt Dachau
 
LAUFZEIT 10. bis 24. September 2016 .
Eintritt frei
SONDERÖFFNUNGSZEITEN
zur Berlin Art Week
13. bis 18. September . 12-19 Uhr
KĂŒnstlerrundgang tĂ€glich 17-18 Uhr
Workshop UrbanitÀt tÀglich 15-17 Uhr vor dem Aufbau Haus
ORT Workshop: Aufbau Haus am Moritzplatz / Durchgang Oranienhof
  Ausstellung Alfred Ullrich . Rolling Home: Galerie Kai Dikhas
               
              
Collage © Merle Koch unter Verwendung von Bildern u.a. von © Stefan MĂŒller
17.06.2016 - Jovan Nikolić . Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben
*
 
Zur Finissage der Ausstellung „Dinggestalt“ von Imrich TomĂĄĆĄ ist der Kölner Autor Jovan Nikolić zu Gast. Er gewĂ€hrt unter anderem einen Preview seines neuen noch in Übersetzung befindlichen Buches "Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben“. Das Buch ist ein sentimentaler Baedeker durch Hotels und die Riviera Ex-Jugoslawiens, ein Tribut an die Musik und den Lifestyle der sechziger und siebziger Jahre, die Suche nach den verlorenen Lieben. Die Geschichte spielt in der Zeit, „als wir noch Vertrauen in das Leben hatten“. Nikolić’ unverwechselbare Handschrift ist voll von seinem verschlungenen Humor, voller Emotionen, wie wir sie aus seinen frĂŒheren BĂŒchern kennen. Auf jeden Fall: LektĂŒre fĂŒr Nostalgiker und empfindliche Seelen.

Jovan Nikolić, *1955 bei Čačak (Serbien), ist einer der bedeutendsten Vertreter zeitgenössischer Romaliteratur. Neben zahlreichen LyrikbĂ€nden veröffentlichte er auch TheaterstĂŒcke und satirische Texte in serbokroatischer Sprache. Seit seiner Emigration im Jahr 1999 lebt er in Deutschland.

Der KĂŒnstler wird anwesend sein.

Eine Veranstaltung der Galerie Kai Dikhas in Zusammenarbeit mit dem Drava Verlag, Klagenfurt

 
Finissage
und Lesung
Freitag, den 8. Juli 2016 . 20 Uhr . Eintritt frei
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 . Aufgang 1
  10969 Berlin


 
* Portrait: Jovan Nikolić, mit freundlicher Genehmigung des Drava Verlag Klagenfurth
16.04.2016 - Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend
*

Liebe Freund*innen der Galerie Kai Dikhas,

anlÀsslich des Gallery Weekends sind die Ausstellungen in der Galerie und im Kunstraum Dikhas Dur zu Sonderöffnungszeiten zu sehen:

Freitag bis Sonntag, 30. April bis 1. Mai 2016 von 11-19 Uhr.


Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team

Abb. Imrich TomĂĄs, Windkreisel, 2013, Wasserfarben und Hanffasern auf Pappe, 100 x 70 x 4 cm © Galerie Kai Dikhas und KĂŒnstler, Foto: Diego Castellano Cano
30.03.2016 - Der Roma Day im Aufbau Haus . 8 April 2016



hörbuchvorstellung dokuz berlin
Zoni Weisz   18 Uhr

performance tak
Atchas Thai Gijas / Amaro Drom   20.15 Uhr

installation tak foyer
André Raatzsch   20:30 Uhr

konzert & party tak
Matilda Leko   21 Uhr
Roma Day Party   ab 21.30 Uhr
mit DJ Mr. Peter Black und DJ Damian L.B.

Eintritt frei!
mehr Informationen unter AUFBAU HAUS am Moritzplatz
20.02.2016 -

Sammlung Kai Dikhas

Vernissage und Podiumsdiskussion mit Jan Kage, André Jenö Raatzsch und Moritz Pankok am Donnerstag, den 25. Februar 2016 . 19-21 Uhr
*
* Abb. Gypsy Dada. Zusammenarbeit Damian Le Bas & Gabi JimĂ©nez, Lackstifte auf Akrylplatte, 2012, 100 x 200 cm © Galerie Kai Dikhas und KĂŒnstler, Foto: Moritz Pankok

AnlĂ€sslich der Vernissage der neuen HĂ€ngung von Werken der Sammlung Kai Dikhas ist Kunstkenner, Kurator und Radiomoderator (Radio Arty/ Flux Fm) Jan Kage im GesprĂ€ch mit AndrĂ© Jenö Raatzsch (KĂŒnstler und Kurator) und dem kĂŒnstlerischen Leiter der Galerie, Moritz Pankok. Die drei gehen der Frage nach, ob es an nicht der Zeit ist, die Kunst der Minderheit der Sinti und Roma in die etablierten Kunst-Institutionen zu bringen.

Die Sammlung Kai Dikhas vereint Werke einer neuen europĂ€ischen Avantgarde. Es sind Werke der zeitgenössischen Kunst auf höchstem Niveau, die der Kunstbetrieb bislang vernachlĂ€ssigt und die Kunstgeschichte noch nicht entdeckt hat. Die Sammlung bietet einen reprĂ€sentativen Querschnitt der Arbeiten von international arbeitenden KĂŒnstler*innen mit Sinti- und Roma-Herkunft und Hintergrund aus ganz Europa. Wobei fĂŒr die Auswahl nicht die Abstammung entscheidend ist, sondern die kĂŒnstlerische QualitĂ€t der Auseinandersetzung mit dem Leben und den Erfahrungen der Minderheit.

Wie keiner anderen Kunst unseres Kontinents mangelt es den Sinti und Roma noch heute an Institutionen und Orten, die ihre Werke sammeln, dokumentieren, verbreiten und zugĂ€nglich machen. Somit leistet die Sammlung Kai Dikhas Pionierarbeit. Erstmalig entsteht hier eine Kunstsammlung, die den Reichtum und die QualitĂ€t der KĂŒnstler*innen der Minderheit unter Beweis stellt. Die Eigenbilder der Sinti und Roma treten klar und facettenreich zu Tage. Langfristig soll die Sammlung Kai Dikhas Teil einer von Vertretern der Minderheit geleiteten musealen Institution werden.

Schon rein formal spiegeln die Arbeiten die HeterogenitĂ€t des Volkes der Sinti und Roma, die ein Abbild der europĂ€ischen RealitĂ€t ist. Hier wird nicht an der Tradition festgehalten, sondern Zukunft gestaltet. Die Sammlung Kai Dikhas zeigt ĂŒberdies beispielhaft, wie sich Mehrheit und Minderheit gleichberechtigt begegnen können.

 
Vernissage und Podiumsdiskussion Donnerstag, den 25. Februar 2016 . 19-21 Uhr
LAUFZEIT 26. Februar bis 2. April 2016
  Eintritt frei
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag
  12-18 Uhr u.n.V.
Öffnungszeiten an Ostern geschlossen am Freitag und Samstag, den 25. und 26. MĂ€rz 2016
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 . Aufgang 1
  10969 Berlin
nach der Vernissage Zugang ĂŒber die Galerie Kai Dikhas
23.11.2015 - Sonderöffnungszeiten
Liebe Freund*innen der Galerie,

anlĂ€ĂŸlich unserer Ausstellung Stopping Places V bieten wir Sonderöffnungszeiten an:       

Montag bis Sonntag . 27.11. - 6.12.2015 . 11-19 Uhr, außer Samstag, den 28.11.2015: 11-18 Uhr

und Sonntag, den 20.12.2015 . 13-18 Uhr


Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
09.10.2015 - Über das Aufbau Haus in der Berliner Zeitung
05.05.2015 - Zum Tod von GĂŒnter Grass (1927-2015)
Wir trauern um GĂŒnter Grass. Mit ihm hat die Minderheit der Sinti und Roma einen bedeutenden, verlĂ€sslichen und streitbaren FĂŒrsprecher verloren.

Mit seiner "Stiftung zugunsten des Romavolkes" sowie dem von ihr ausgelobten und nach seinem Lehrer Otto Pankok benannten Otto-Pankok-Preis gelingt es der Stiftung immer wieder aufs Neue, auf wichtige Aspekte der Minderheit in Europa hinzuweisen. Zuletzt wurden der ungarische Soziologe Jenö Szigo und die ungarische Kunsthistorikerin Tímea Junghaus mit ihrem Projekt Gallery8 ausgezeichnet und so das Augenmerk auf die schwierige Situation der Minderheit in Ungarn gelenkt.

GĂŒnter Grass setzte sich fĂŒr seine Kolleg_innen, die KĂŒnstler_innen der Galerie Kai Dikhas ein. Durch seine FĂŒrsprache konnten und können wichtige Kulturprojekte von Sinti und Roma verwirklicht werden. Wir werden das fröhliche und inspirierende GesprĂ€ch mit ihm vermissen.

Wir werden sein Andenken bewahren, auf das die Sinti und Roma - in seinen Augen "die geborenen EuropÀer", auf unserem Kontinent die Teilhabe an unserer Gesellschaft und den respektvollen Umgang erfahren, wie es ihnen zusteht.
03.05.2015 - ANTIZIGANISM . What's in a Word?

Buchvorstellung in englischer Sprache . Freitag , 8. Mai 2015 um 18 Uhr
Eintritt frei



Cover design © Cambridge Scholars, 2015

Die Herausgeber_innen – in Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und der Galerie Kai Dikhas – laden ein zur BuchprĂ€sentation. Im MĂ€rz 2015 erschien der Band „Antiziganism – What’s in a Word?“ bei Cambridge Scholars Publishing in Großbritannien. Die Herausgeber_innen stellen die zentralen Diskussionspunkte und -ergebnisse des Bandes vor und möchten darĂŒber mit Ihnen diskutieren.
Im Anschluss wird Gelegenheit sein fĂŒr ein geselliges Beisammensein bei Wasser und Wein. Der Abend wird in englischer Sprache gehalten.

The editors – in cooperation with the Documentation and Cultural Centre of German Sinti and Roma and the Gallery Kai Dikhas – are presenting the newly published anthology. The Volume "Antiziganism – What’s in a Word?" was published in March 2015 at Cambridge Scholars Publishing in Great Britain. At the 08th of May, the editors will present the volume and its central points of discussion and results and want to discuss them with you.
After that, there will be room for a get-together with water or wine. The evening will be held in English.
 
mehr Informationen

TERMIN  Freitag . 8. Mai 2015 . 18 Uhr‹ . Eintritt frei
ORT  Galerie Kai Dikhas . Aufbau Haus am Moritzplatz
   Prinzenstraße 84.2 I 10969 Berlin‹   

FĂŒr die eigene Pressearbeit kann es vorkommen, dass bei Veranstaltungen fotografiert wird. Wenn das nicht gewĂŒnscht ist, wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter und/ oder Fotografen. 
23.03.2015 - Vernissage am 10. April um 19 Uhr

DELAINE LE BAS . KUSHTI ATCHIN THAN? - EIN GUTER ORT?
10. April - 16. Mai 2015



Bunt bestickte Madonnen tragen eine Krone aus Totenköpfen, farbige MĂ€dchensilhouetten sind auf der Flucht. Auf bemalten KleidungsstĂŒcken verstören schwarze Kreuze und starre Augen, zwei mit Blumen bekrĂ€nzte Modepuppen verstecken sich hinter Stoffmasken und guillotinieren eine dritte.

In den Ecken der reich ornamentierten und verspielten Ambiente von Delaine Le Bas hausen immer auch die Angst, Bedrohung und Gewalt: „Don't tell us who we are“ hĂ€lt die KĂŒnstlerin den Betrachtern als Motto entgegen. In ihrer Kunst erspĂŒrt die Romnja die Wege und Irrwege der Stereotypisierung und Selbstverortung. Mit ihrer Ausstellung „Kushti Atchin Than? - Ist das ein guter Ort?“ trifft sie den Nerv unserer Zeit, in der wir nach dauerhaften Haltepunkten suchen. Ihre Medien sind Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Performance.

Die KĂŒnstlerin entwirft auch Mode. In ihren farben- und materialprĂ€chtigen Installationen lĂ€sst sie eigene Welten entstehen. Hier sind ihre Puppen, Figurinen, Stoffdrapperien, großformatigen bemalten LeinwĂ€nde, Fotos, Plakate und FundstĂŒcke beheimatet. Mit Disney-Comics, Plastikspielzeug und altmodischen Wohnaccessoires, die sie ihren Werken hinzufĂŒgt, beschwört sie ein heimeliges GefĂŒhl. Um es mit Masken, Totenköpfen, Comicwaffen und -soldaten sofort wieder auszulöschen.

Eine Serie von Arbeiten beschĂ€ftigt sich mit feministischen Themen; es geht auch um Fragen der SexualitĂ€t und IdentitĂ€t in der Gesellschaft. „Zur Zeit spĂŒre ich, dass der Feminismus darauf schauen sollte, wer ihn immer noch ausgrenzt. Wie jede Bewegung muss er sich darĂŒber formieren, was draußen in der ‚realen Welt‘ vor sich geht und nicht in der von den Medien manipulierten Welt, die uns blind macht.“


Die britische Travellerin Delaine Le Bas hat bildende Kunst am West Sussex College of Art & Design und am Central St. Martins College of Art & Design in London studiert.

Die Ausstellung „KUSHTI ATCHIN TAN?“ findet im 3. & 4. OG in den kĂŒnftigen RĂ€umlichkeiten der Berliner Dependance des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma statt, Zugang ĂŒber die neuen RĂ€ume der Galerie Kai Dikhas im EG, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin.


ARTIST TALK gemeinsam mit Daniel Baker und Kurator Moritz Pankok am Donnerstag, den 9. April 2015 . 18.30 Uhr in den kĂŒnftigen RĂ€umlichkeiten des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma im 3. OG (Zugang ĂŒber die neuen RĂ€umlichkeiten der Galerie Kai Dikhas im EG)

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG Freitag, den 10. April 2015 . 19-21 Uhr
LAUFZEIT 11. April bis 16. Mai 2015
ORT
Zugang ĂŒber die neuen RĂ€ume der Galerie Kai Dikhas im EG . Aufbau Haus am   Moritzplatz . Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin
       
04.12.2014 - KATHE HAM MER KHERI . HIER SIND WIR ZUHAUSE
LITA CABELLUT . MANOLO GÓMEZ . GABI JIMÉNEZ . DAMIAN LE BAS . DELAINE LE BAS . NIHAD NINO PUƠIJA . CEIJA STOJKA . IMRICH TOMÁƠ . ALFRED ULLRICH . KÁLMÁN VÁRADY . GEORGE M. VASILESCU



AnlĂ€sslich des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertrages der Sinti und Roma mit dem Land Baden-WĂŒrttemberg war die Galerie Kai Dikhas mit ausgesuchten Werken der Ausstellung AKATHE TE BESHEN ihrer KĂŒnstlerInnen zu Gast in der Staatsgalerie Stuttgart: Hier sind wir zu Hause - KATHE HAM MER KHERI.

TERMIN Freitag, den 28. November 2014
ORT Staatsgalerie Stuttgart . Konrad-Adenauer-Str. 30-32 . 70173 Stuttgart

 
 
© Moritz Pankok, Foto: Moritz Pankok
26.11.2014 - KATHE HAM MER KHERI . HIER SIND WIR ZUHAUSE
LITA CABELLUT . MANOLO GÓMEZ . GABI JIMÉNEZ . DAMIAN LE BAS .
DELAINE LE BAS . NIHAD NINO PUƠIJA . CEIJA STOJKA . IMRICH TOMÁƠ .
ALFRED ULLRICH .
KÁLMÁN VÁRADY . GEORGE M. VASILESCU


AnlĂ€sslich des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertrages der Sinti und Roma mit dem Land Baden-WĂŒrttemberg ist die Galerie Kai Dikhas mit ausgesuchten Werken der Ausstellung AKATHE TE BESHEN ihrer KĂŒnstlerInnen zu Gast in der Staatsgalerie Stuttgart: Hier sind wir zu Hause - KATHE HAM MER KHERI.

TERMIN Freitag, den 28. November 2014 . Einlass nur mit Einladung
ORT Staatsgalerie Stuttgart . Konrad-Adenauer-Str. 30-32 . 70173 Stuttgart
11.11.2014 - EVERYBODY'S GYPSY . DOTSCHY REINHARDT
Lesung und Buchvorstellung . Freitag . 21. November 2014 . 19 Uhr


Dotschy Reinhardt erzählt von der “Gypsy-Kultur” und von den falschen Bildern, die es davon gibt. Sie erklärt, wie sich Sinti und Roma selbstbewusst gegen Ausgrenzung und die Aneignung ihrer Kultur behaupten und wie Erinnerung zukunftsweisend sein kann. Sie nimmt uns mit auf einen Roadtrip durch die Zentren der Popkultur mit Geschichten über Musik und Mode, Literatur und Kunst, Film und Fernsehen und Alltag.

Zur Autorin Dotschy Reinhardt, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Musikerin und Autorin. In ihrer Musik verbindet sie Jazz, Bossa Nova und Gypsy Swing von Django Reinhardt, mit dem sie tatsächlich verwandt ist. Everybody’s Gypsy ist ihr zweites Buch.

Die Lesung findet im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen in der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.


zur Leseprobe

© Metrolit Verlag


01.11.2014 - SONS OF THE WIND . SOUNDWALK COLLECTIVE NE / BE
Filmpremiere am Donnerstag . 6. November 2014 . 20 Uhr . Eintritt frei


Das SOUNDWALK COLLECTIVE ist dem Lauf der Donau gefolgt genauso wie den KlĂ€ngen der Musik der Roma mit ihrer Verbindung östlicher wie westlicher musikalischer EinflĂŒsse beginnend mit der Quelle der Donau in Deutschland bis zu ihrem Delta und ihrer MĂŒndung in das Schwarze Meer. Von den Ghettos und den Romavierteln, den sogenannten Mahalas, zeigt der Film die Reise des Kollektives auf den Spuren der Sons of the Wind, mal klagenden Violinen, funkelnden Cimbalon KlĂ€ngen und den satten KlĂ€ngen des Balkan Brass.

Diese KlÀnge sind begleitet von den Worten der Roma, denen die Soundcrew begegnete, den GerÀuschen von Tanz, des Windes in den weiten Ebenen und den Wassern der Donau. All dies ergibt ein einmaliges Tonkunstwerk, das hier erstmalig kongenial mit Bildern verbunden wird. WÀhrend das Hörspiel, welches auf Vinyl bei ASPHALT TANGO RECORDS erschien (in der Galerie Kai Dikhas erhÀltlich) und bereits auf Radio France Culture und dem Deutschland Radio Kultur ausgestrahlt wurde, ist dies die Filmpremiere des Projektes.

Das SOUNDWALK COLLECTIVE ist ein internationales KĂŒnstlerkollektiv mit Sitz in New York und Berlin. Seit dem Jahr 2000 beschĂ€ftigt sich die Gruppe als Klang-Nomaden mit Toncollagen, und bricht zu nie endenden Exkursionen in einsame Regionen wie Bessarabien oder die WĂŒste Rub al Khali auf. Indem die Gruppe unsere Umwelt mit Tonaufnahmen dokumentiert und untersucht, werden neue klangliche Narrative bestehend aus den Fragmenten von RealitĂ€t abstrahiert und neukomponiert. Die Projekte des Kollektivs finden weltweit Beachtung und wurden unter anderem bereits im Centre Georges Pompidou (Paris); MADRe Museum of Contemporary Art (Napoli); New Museum (New York); National Museum of Singapore NMS (Singapore); Abu Dhabi: Art (Abu Dhabi); Mobile Art by Zaha Hadid (Hong Kong, Tokyo, New York) prĂ€sentiert. Aufsehen erregt auch ihre aktuelle Kooperation mit Patti Smith. Umso mehr freuen wir uns, diese Premiere zu dieses Projektes prĂ€sentieren zu dĂŒrfen, zu dem die Galerie mit zahlreichen Kontakten hat beitragen können. In Anwesenheit von Helmut Neumann/ Asphalt Tango Records.

Foto: Stephan Crasneanscki


Die Veranstaltung findet im TAK Theater Aufbau Kreuzberg statt.

THEATER AUFBAU KREUZBERG
Prinzenstraße 85 F
10969 Berlin
Im AUFBAU HAUS
Eingang ĂŒber den Prinzenhofï»ż

zum Filmtrailer

01.11.2014 - DER BANN DES FREMDEN . FRANK REUTER
Buchvorstellung und KĂŒnstlerInnengesprĂ€ch mit Frank Reuter, ValĂ©rie Leray und
Nihad Nino Puƥija .  Moderation: Moritz Pankok
Samstag . 8. November 2014 . 16 Uhr



Der Bann des Fremden ist die erste systematische Untersuchung zur Rolle der Fotografie bei der Ausformung stereotyper »Zigeuner«-Bilder.

Wer Fotos von »Zigeunern« betrachtet, knüpft an ein kollektiv geteiltes, vermeintliches Wissen an: Eine jahrhundertealte Ikonografie des »Fremden« macht den »Zigeuner« zur Projektionsfläche für Überlegenheitsfantasien und Angstbilder, aber auch für erotische und exotische Sehnsüchte.

Frank Reuter zeichnet die Genese des fotografischen »Zigeuner«-Bildes nach und macht Verbindungslinien zur Kunst und Literatur sichtbar. Dabei nimmt er ganz unterschiedliche Medien und Formate in den Blick: vom Schulbuch bis zur Bildpostkarte, vom populären Magazin über das Propagandafoto bis zum privaten Schnappschuss von der Front.
Der Autor untersucht an exemplarischen Bildbeispielen die Stigmatisierungsmuster, die dem Konstrukt »Zigeuner« zugrunde liegen und die bis heute wirksam sind. Dabei geht es immer auch um die konkrete Verwendung der Fotografien und um ihre gesellschaftlichen Funktionen.
Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen des Autors stellen zwei der Fotografinnen aktuellen Ausstellung, die der Minderheit angehören, ihre eigenen Erfahrung vor.

Die Buchvorstellung findet im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie Berlin anlässlich der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.


© Wallstein Verlag


mehr Informationen zum Buch




09.10.2014 -
Ausstellung von Bildern des Workshops von Nihad Nino Pušija
mit Flüchtlingskindern des Flüchtlingsheims Stallschreiberstrasse


Sinti und Roma sind auch in Deutschland eine Minderheit der viele Vorurteile entgegengebracht werden. Viele Kinder und Jugendliche, die Sinti oder Roma sind, trauen sich nicht, dies öffentlich zu sagen oder schämen sich zumindest.
Als Anfang Dezember 2012 in n
ächster Nachbarschaft vom Aufbau Haus, dem Sitz unseres Theaters TAK, ein Asylbewerberheim in der Stallschreiberstraße eingerichtet wurde, regte sich sogar im liberalen Kreuzberg umgehend der Protest gegen eine drohende Überfremdung und die Kriminalität der zu erwartenden Roma-Asylbewerber.

Das Bild der Sinti und Roma wird weitgehend von den Nicht-Roma und von den Medien geprägt. Der Workshop soll die Teilnehmer in die Lage versetzen, selbst ein Bild von sich zu erzeugen. Gerade Jugendliche sind mit ihrer eigenen Identitätsfindung beschäftigt. Das Erzeugen eines Selbstbildes und das bewusste Erkennen, dass es sich um einen medialen Ausdruck des Selbst handelt, kann in diesem Prozess ein hilfreiches Mittel sein. Die 10-12 Jugendlichen zwischen 10-18 Jahren begeben sich sowohl mit Digital-Kameras als auch mit einem alten Scanner auf die Suche nach „eigenen Bildern“. Eigene Bilder sind Selbstportraits aber auch Fotos von Dingen, Menschen, Tieren, Orten, die wichtig sind, die man bewahren, vervielfältigen für die Nachwelt dokumentieren will.

Zum Fotografen Nihad Nino Pušija:

Der aus Sarajevo stammende Bosnier Nihad Nino Pušija, geboren 1965, lebt in Berlin. Er ist ein Fotograf, der mit seiner Profession der Reportage-Fotografie einen neuen Blick auf die Realität seiner Minderheit wirft.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie Berlin anlässlich der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.





Ein Projekt vom TAK e.V. und KuB e.V. in Zusammenarbeit mit der Galerie Kai Dikhas. Gefördert und begleitet wurde das Projekt durch den Bundesverband bildender Künstler BBK im Rahmen von Kultur macht Stark. Bündnisse für Bildung und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

EIGEN.BILD: Ausstellung von Bildern des Workshops von Nihad Nino Pušija mit Flüchtlingskindern des Flüchtlingsheims Stallschreiberstrasse

Vernissage am 06.11.2014, 18.30 Uhr
Ausstellung vom 07.11 bis zum 29.11.2014

Die Ausstellung ist zu Veranstaltungen im TAK und wĂ€hrend der Öffnungszeiten der Galerie zugĂ€nglich.

 

02.08.2014 - CEIJA STOJKA . WE WERE ASHAMED . Ausstellungshinweis
Eröffnung am Freitag . 2. August 2014 . 15 Uhr . Gallery8 (Budapest)



Am 70. Jahrestag der Liquidierung des „Zigeunerlagers Auschwitz“ bei der fast 3000 Sinti und Roma ermordet wurden, eröffnet in Budapest in der GALLERY8 die Ausstellung mit Werken der KĂŒnstlerin und Holocaust Überlebenden Ceija Stojka. Die Ausstellung umfasst Arbeiten des Zyklus „Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz“ und einige des Zyklus der sogenannten „Hellen Bilder“. Kuratiert vom kĂŒnstlerischen Leiter der Galerie Kai Dikhas Moritz Pankok. Die Ausstellung lĂ€uft vom 2. August bis zum 10. Oktober 2014.
Informationen
11.07.2014 - RASSISTISCHE ANFEINDUNGEN WEGEN ROMA-PORTRAITS
Ausstellung "confluences.influences-in art" von George Vasilescu . Bukarest



Als Galerie in Vertretung der zeitgenössischen Kunst der Sinti und Roma erfahren wir leider sehr oft von Diskriminierungen gegenĂŒber Angehörigen der Minderheit.
Jetzt erreichte uns ein Brief unseres KĂŒnstlers George Vasilescu aus Bukarest. Er und der seine Ausstellung "confluences.influences-in art" kuratierende Museumsdirektor Virgil Nitulescu sehen sich erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. George Vasilescu sagt, dass der Direktor gestern sogar eine Morddrohung erhalten habe. Er wird bedroht, dass seine Kunstwerke zerstört wĂŒrden, weil es sich um ein Museum fĂŒr RumĂ€nen handele. Der sozialdemokratische Politiker Bogdan Diocanu forderte den RĂŒcktritt des Direktors. Dabei ist die Kunst des jĂŒngsten KĂŒnstlers, den wir vertreten, keine direkt politische oder provokative Kunst. Es handelt sich bei dieser Ausstellung schlicht um großformatige Portraits (zum Teil welt-)berĂŒhmter Roma-Musiker. Es ist eine Ausstellung, die zeigt, welchen reichen Beitrag Roma zu unserer europĂ€ischen Kultur leisten. Die Geschichte wurde mittlerweile von AFP, DPA, Blogs und einigen internationalen Zeitungen gebracht:
blog artist-for-roma    N24    junge Welt    Wiener Zeitung
08.06.2014 - AKATHE TE BESHEN . HIER UM ZU BLEIBEN . Ausstellungshinweis
Eröffnung . Sonntag 8. Juni 2014 . Kunststation Kleinsassen (bei Fulda)



LITA CABELLUT. ROBERT GABRIS. MANOLO GÓMEZ ROMERO. GABI JIMÉNEZ. DAMIAN LE BAS. DELAINE LE BAS. TAMARA MOYZES. OTTO PANKOK. NIHAD NINO PUƠIJA. ALFRED ULLRICH. KÁLMÁN VÁRADY. GEORGE VASILESCU. CEIJA STOJKA. IMRICH TOMÁƠ

Die erste Station der großen Wanderausstellung AKATHE TE BESHEN öffnet am Sonntag in der KUNSTSTATION KLEINSASSEN bei Fulda um 15 Uhr ihre TĂŒren. Wir freuen uns sehr, dieses große Projekt, mit ĂŒber 150 Werken von KĂŒnstlern der Galerie endlich auf Reisen zu schicken. Diese erste Schau widmet sich auch dem Werk Otto Pankoks, einem deutschen, von den Nazis verfemten Künstler, der in den 1930er Jahren die Düsseldorfer Sinti einfühlsam porträtierte.
Die Ausstellung lÀuft bis zum 31. August 2014.
Kunststation Kleinsassen
24.04.2014 - ROMALE! . Ausstellungshinweis
Eröffnung . Mittwoch 7. Mai 2014 . L'Aubette (Straßburg)



Die Ausstellung ROMALE! "Have a look into my life!" ist vom 8. - 25. Mai in der L'Aubette in Strasbourg zu sehen. Teilnehmende KĂŒstler sind u.a. Robert Gabris, Gabi JimĂ©nez, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Kiba Lumberg, Nihad Nino PuĆĄija und George Vasilescu.
Informationen
23.04.2014 - ARTE Y FLAMENCO . Konzert
Freitag . 2. Mai 2014 . 21 – 23 Uhr . Galerie Kai Dikhas


AnlĂ€sslich des GALLERY WEEKENDS BERLIN (2.-4.5.) lĂ€dt die Galerie Kai Dikhas am Freitagabend zu „Kunst und Flamenco“ ein. Genießen Sie bei einem Glas Wein das Live-Konzert des in Berlin lebenden Musikers Dury de Bagh im Kontext der aktuellen Ausstellung. Mit der PrĂ€sentation seines neuen Albums GYPSY RUMBA ORIENTAL zeigt Dury die Verbindung zwischen der Musik seiner irakischen Herkunft und dem spanischen Flamenco.

Der Eintritt ist frei.

Unsere Sonderöffnungszeiten zum GALLERY WEEKEND BERLIN:
Fr 12:00 – 23:00  . Sa/So 12:00 – 18:00

21.04.2014 - DELAINE LE BAS . Ausstellungshinweis
Eröffnung . 25. April . 18 – 20 Uhr . Phoenix Arts Association Ltd (Brighton)

local name unknown gypsies_320x186

Mit der Solo-Ausstellung LOCAL NAME UNKNOWN... GYPSIES? ist unsere KĂŒnstlerin Delaine Le Bas vom 26. April bis zum 15. Juni zu sehen im PHOENIX BRIGHTON einer bekannten britischen Pdoduzentengalerie und KĂŒnstlervereinigung.
Informationen
18.04.2014 - EVERYBODY'S GYPSY . Buchvorstellung & Konzert
Donnerstag . 24. April 2014 . 20 Uhr . Roter Salon (VolksbĂŒhne Berlin)



PrÀsentiert von Dotschy Reinhardt und Band.
Dotschy Reinhardt liest aus ihrem grade erschienenen Buch EverybodyÂŽs Gypsy. Unsere Galerie ist mit einem eingenen Kapitel bedacht, darĂŒber freuen wir uns natĂŒrlich sehr! Danach spielt die Autorin und Musikerin mit ihrer Band eine Fusion von Jazz, Bossa Nova und dem Gypsy-Swing von Django Reinhardt.
Infos & Tickets
05.04.2014 - ALFRED ULLRICH . Ausstellungshinweis
Eröffnung . Samstag 5. April 2014 . 15 – 19 Uhr . apartment der kunst (MĂŒnchen)



Die Solo-Ausstellung BLACKOUT* GREYOUT WHITEOUT BRAUNAU(T) unseres KĂŒnstlers Alfred Ullrich ist noch bis zum 3. Mai in MĂŒnchen im Apartment der Kunst zu sehen.
Informationen
08.03.2014 - MIGUEL ANGEL VARGAS RUBIO . Eröffnung mit Flamenco Musik
Freitag . 21. MĂ€rz 2014 . 19 bis 21 Uhr . Galerie Kai Dikhas



Eine Ausstellungseröffnung mit Musik: zu Gast bei unserer Vernissage INTUITION.URSPRUNG mit Werken von Manolo GĂłmez Romero ist Miguel Angel Vargas Rubio aus Sevilla, Kunsthistoriker, Regisseur und Flamenco Musiker, der gemeinsam mit dem KĂŒnstler mit dem Premio de la Cultura Gitana 2012 als Erneuerer der Gitano Kultur ausgezeichnet wurde.
10.02.2014 - CEIJA STOJKA . UNTER DEN BRETTERN HELLGRÜNES GRAS . Film
2 Dokumentarfilme zur aktuellen Ausstellung



Seit dieser Woche werden in der Galerie Kai Dikhas auch die beiden ausgezeichneten Dokumetationen Ceija Stojka und Unter den Brettern hellgrĂŒnes Gras von der Filmemacherin Karin Berger gezeigt. Sie sind noch bis zum 15. MĂ€rz zu sehen in der aktuellen Ausstellung CEIJA STOJKA . DIE HELLEN BILDER.
Ceija Stojka (1999). 84 min.
Unter den Brettern hellgrĂŒnes Gras (2005). 52 min.
Buch & Regie: Karin Berger
Informationen
05.09.2013 - GEORGE VASILESCU im Tagesspiegel

KUNST StĂŒcke . Tunnelblicke . Ein Artikel von Markus Bauer
Tagesspiegel . 24. August 2013

www.tagesspiegel.de/kultur/kunst-stuecke-tunnelblicke/8684978.html

11.07.2013 - KÁLMÁN VÁRADY im Neuen Deutschland

"Der die BĂŒrde trĂ€gt". Ein Artikel von Volkmar Draeger
Neues Deutschland . 11. Juli 2013
www.neues-deutschland.de/artikel/827104.der-die-buerde-traegt.html

19.06.2013 - Die GALERIE KAI DIKHAS in El Pais

"Arte romaní en Berlín" . Ein Artikel von Bélén Kayser
El Pais . 19. Juni 2013
elviajero.elpais.com/elviajero/2013/06/14/actualidad/1371227021_389730.html

08.06.2013 - GALERIE KAI DIKHAS im ART Magazin

"Wir mĂŒssen auch in die Museen". Ein Artikel von Lena Reich
ART Magazin . 08. Juni 2013
www.art-magazin.de/kunst/61264/kunst_der_sinti_und_roma_galerien

01.02.2013 - DAS SCHWARZE WASSER in Der Freitag

Ein Beitrag ĂŒber Johann Trollmann, das „Denkmal fĂŒr die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“ und die Galerie Kai Dikkhas. Von Peter Nowak
(deutsch)
Der Freitag . 01. Februar 2013
www.freitag.de/autoren/peter-nowak/ein-film-gibt-den-verfolgten-ein-gesicht